Zehn Slots im App Store, acht bei Google Play, und eine wiederkehrende Frage: Müssen Sie alle füllen? Kurze Antwort: nein, aber die gewählte Zahl hat auf beiden Stores Konsequenzen. Hier sind die tatsächlichen Limits, was die Daten sagen und ein vernünftiger Standard.
Die tatsächlichen Limits
- App Store: 1 bis 10 Screenshots pro Geräteklasse. Nur das 6,9-Zoll-iPhone-Set (plus iPad 13 Zoll, wenn Sie iPad unterstützen) ist Pflicht; die kompletten Größenregeln stehen hier.
- Google Play: 2 bis 8 Screenshots pro Gerätetyp, 2 ist das absolute Minimum zum Veröffentlichen. Die Zahl, die Sie sich merken sollten, ist 4: Unter vier Screenshots mit mindestens 1080 Pixeln verliert Ihre App die Berechtigung für Plays größere Promotion-Platzierungen (die Anforderungen im Detail).
Was die Daten über Aufmerksamkeit sagen
Der brutale Fakt: Nur die ersten zwei oder drei Screenshots sind ohne Wischen sichtbar, und veröffentlichte Listing-Tests legen rund 70 Prozent des Conversion-Gewichts auf diese ersten Bilder. Screenshot Nummer neun sieht nur eine winzige, bereits überzeugte Minderheit. Die Frage "Wie viele?" zählt also weit weniger als "Wie gut sind die ersten drei?": Slide eins allein verdient einen eigenen Artikel.
Wie viele sollten Sie also ausliefern?
Ein pragmatischer Standard: 6 bis 8.
- Weniger als 4 wirkt dünn, schadet der Play-Berechtigung und verschenkt kostenlose Verkaufsfläche.
- 6 bis 8 erzählen eine komplette Geschichte: stärkster Nutzen, zweiter Nutzen, wie es funktioniert, Einwand-Killer, Social Proof, Zusammenfassung.
- Der Sprung von 8 auf 10 im App Store lohnt sich vor allem für reiche Multi-Feature-Apps; für ein fokussiertes Utility schlagen fünf starke Slides zehn aufgefüllte. Füllmaterial ist sichtbar: Nutzer riechen "Wir hatten nichts mehr zu zeigen" an einem duplizierten Screen mit umformulierter Headline.
Spiele ticken anders: Mehr Slides mit echter Gameplay-Vielfalt performen gut, und Plays Promotion-Regeln für Spiele bevorzugen mindestens 3 Querformat-Shots in 1920 x 1080.
Überall dieselbe Anzahl?
Halten Sie die Geschichte über die Stores hinweg identisch, angepasst an das Format jedes Stores. Das ist vor allem ein Produktionsproblem: 7 Slides x 2 Stores x Ihre Sprachen multipliziert sich schnell, und genau deshalb macht ein Workflow nach dem Prinzip einmal gestalten, alles exportieren die "richtige" Anzahl bezahlbar statt theoretisch.
Die Kurzfassung
Minimum 4 (Play-Berechtigung), Sweet Spot 6 bis 8, alle 10 nur, wenn Sie wirklich zehn Dinge zu zeigen haben. Dann vergessen Sie die Anzahl und stecken die gesparte Energie in die ersten drei Bilder, wo die Installationen tatsächlich passieren.


